Title: Martyr's Melodies Label: Lifeforce Records | Releasedate:
2001 Info: CD/EP out on Lifeforce records. Now completly re-mastered at west-west side studios/USA. Includes three songs from the 7" on the life-recording company plus a bonus cover-track from unbroken.
Sokmetal - Magazine | Website Die aus der Schweiz stammende Formation, die mittlerweile auf eine 7"-Veröffentlichung sowie einen Longplayer zurückblicken kann, hat soeben ein neues Release in Form der aktuellen und mir vorliegenden Mini-CD unter das lechzende Hardcore-Volk gebracht, um ihr spielerisches Können und ihre kompositorischen Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis zu stellen. Zweifellos darf man CATARACT in die aufstrebende Oberliga der europäischen X-Szene einreihen, da hier Musik von versierten Instrumentalisten geboten wird, die auch live sehr überzeugend rüberkommt (wovon ich mich am 06.04.2002 im Saalfelder "Klubhaus" überzeugen konnte).
Die Musik bietet von moshigen Parts bis hin zu LIAR-mässigen und treibenden Humba-Passagen auch eine kultige UNBROKEN-Coverversion als kleines Schmankerl zum Schluss der Scheibe, die zwar stilmässig sehr weit vom eigenen Material entfernt ist, jedoch "Martyr´s Melodies" schön abrundet und ausklingen lässt. Positiv hervorgehoben seien auf diesem Output die sehr druckvolle und saubere Produktion, die sehr metallischen Arrangements sowie das hohe Potential der Band, doch hätte man die Spielzeit einer Mini-CD, die ja bekanntermassen bei 21 Minuten liegt, auch gern bis zum Rand füllen können, um dem Käufer etwas mehr fürs Geld zu bieten, denn nach nur 15 Minuten Mucke ist dann schon Schicht im Schacht, was ich persönlich etwas schade finde.
Alles in allem eine runde Sache und ein beeindruckendes Lebenszeichen der 5 sympathischen Jungs aus dem Lande des Riccola-Kräuter-Zuckers. Man sollte die Gruppe auf jeden Fall im Auge behalten.
(5/7) engel
Ancienspirit - Magazine | Website Nach dem grandiosen Debütalbum 'Golem' (2001) legen die Schweizer Thrashcore-Helden von CATARACT mit 'Martyr´s Melodies' ein vorzügliches neues Tondokument vor. Die EP schlicht als Appetizer für die im Herbst erscheinende neue Langrille abzutun, wäre hier nicht fair, denn dazu sind die Songs einfach zu geil. Mit ihrem SLAYER meets MADBALL meets HATEBREED - Sound können sie zwar ohnehin nicht viel Neues kreieren, bieten aber genau das, was man von einem solchen Release erwarten darf: Druck, Power, Aggression und ein fetter Sound! So bietet bereits das einleitende, introartige Titelstück den fettest möglichen Einstieg. What a Wand!!! "Red Clouds" ist ein typischer, drückender Mid-Tempo-Hammer mit massiven Double-Bass, wogegen mit "Forsaken Cries" ein wahrer Megahit folgt. Hier knallen 1a-Thrashriffs mit Aggro-Vocals und einem unfaßbaren Druck zusammen...GEIL!!! Nach der Oberton-durchsetzten Mid-Tempo-Walze "Someone Does", folgt mit dem kurzen aber geilen UNBROKEN-Cover "Final Expression" leider schon der Schluß dieser Scheibe, die einfach tierisch Spaß macht, und die auf kommende Liveaktivitäten und das herbstliche Album mächtig Appetit macht.
Hage, 10 Punkte
Stagedive - Magazine | Website Am letzen Wochenende ist endlich die CD-Version von Cataracts Martyrs melodies getauft worden. Die Show war fett, doch das ist eine andere Story. Martyrs melodies ist bereits als 7“ erschienen, doch ist diese Version in der Schweiz offiziell nicht erhältlich. Die fünf Songs wurden nun neu gemischt und sind auf dem Deutschen Label Lifeforce-Records als CD erschienen. Von der 7“ mal abgesehen, ist dies das erste veröffentlichte masterpiece of brutality mit Schreihals Fedi am Mikro. Ansonsten hat sich nichts verändert. Die Jungs beherrschen ihre Instrumente immer noch extrem gut, treten immer noch gewaltig Arsch und sind immer noch Unbroken Fans. Letzteres ist vor allem deswegen von Interesse, da der letzte Song auf der CD, final expression, eben von Unbroken stammt. Genaueres zu diesem und allen anderen Themen erfährt man übrigens aus den hilfreichen Linernotes, die es zu jedem Song gibt. Cataract sind Schweizer. Das weiss doch jedes Kind? So, so, und wieso supported dann nicht jedes Kind die Schweizer Szene, hä?
Waste Of Mind | Website Cataract gehören sicherlich zu den aktivsten europäischen Hardcore-Bands, sowohl was das Touren als auch was das veröffentlichen von Platten angeht, der Name dürfte mittlerweile eigentlich den meisten HC-Hörern schon mal untergekommen zu sein. Mittlerweile ist man nach diversen Labels nun bei Lifeforce gelandet, wo im Herbst nach dem letztjährigen Debüt Golem nun das zweite Full Length erscheinen soll.
Als Vorgeschmack kann diese 5-Song-EP verstanden werden, die neben 4 neuen Eigenkompositionen auch ein Cover des Unbroken-Songs Final Expression beherbergt. Stilistisch bieten Cataract weiterhin den aggressiven New School-Mosh, wobei das ganze hier noch ein ganzes Stück brutaler und hasserfüllter klingt als auf vorherigen Veröffentlichungen. Mir fehlt allerdings ein wenig die Abwechslung, nach meist recht gutem Songintro folgt fast immer das zwar breaklastige, aber doch zumeist ähnlich klingende Aggressionsgewitter. Nicht schlecht, aber bestimmt kein Pflichtkauf.
Tito (Wertung: 50 Prozent)
Sonic Seducer Magazine | Website Die Schweiz entpuppt sich mit jedem Release dieses Landes immer mehr zu einem kleinen Paradies für Hardcore- und Metal-Anhänger. Weiteres Glanzbeispiel sind Cataract, deren letzte Veröffentlichung "Golem" schon einen sehr bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen konnte. Und mit der neuen MCD "Martyr s Melodies" haben sie es geschafft, die hoch gesteckten Erwartungen zu übertreffen, denn die enthaltenen fünf Songs kommen ohne Vorspiel auf den Punkt und schreien immer wieder nach der Repeat-Taste des CD-Players. In monströsem Soundgewand präsentieren neben dem Titeltrack die folgenden "Red Clouds", Forsaken Cries", "Someone Dies" und "Final Expression" (Unbroken-Cover) eine Mischung aus Midtempo-Hardcore und schnelleren Attacken, die auch anspruchsvolle Befürworter von Buried Alive, Morning Again oder Cave In in Verzückung geraten lassen werden. Der ehemalige Dark Day Dungeon-Frontmann Ferdi fügt sich als neuer Shouter perfekt ins Bandgefüge ein und gibt den Tracks (die übrigens allesamt schon auf der letztjährigen "Martyr Melodies 7" zu finden waren) eine große Dosis Emotion. Freuen darf man sich außerdem auf das neue Album im Herbst und den bestätigten Auftritt beim With Full Force-Festival. Dominik Winter
In your face - Magazine | Website Die neue MCD von CATARACT ist da. Es gibt, wie zu erwarten, ordentlich was auf die Ohren. Nachdem die im letzten Jahr erschienene CD "Golem" schon von vielen Leuten abgefeiert wurde, wird hier nochmal kräftig nachgelegt. Die MCD bietet fünf Songs inclusive einem UNBROKEN Cover-Song ("Final Expression"). Die Produktion ist durch und durch sehr heavy und druckvoll. Hervorzuheben ist echt die Stimme vom neuen Sänger, der melodischen Gesang und verzweifeltes Schreien perfekt vereinigt. Aber auch beim Songwriting hat sich bei den Schweizern einiges getan. Scheint so als ob 2002 das Jahr für die Jungs wird. Live sehen kann man CATARACT übrigends diesen Sommer unter anderem auf dem WITH FULL FORCE Festival. Gesamtspielzeit: 15:18 min.
Bewertung: 4 von 5 Lumpis
Roterfaden | Website CATARACT sind keinesfalls ein unbeschriebenes Blatt Europas. Aber: ein oft gewendetes. Nach diversen Label- und Besetzungswechseln steht mit der „Martyr´s Melodies“ EP die erste Veröffentlichung 2002 seitens der Schweizer an. Fünf Stücke beherbergt die Miene deren Goldgehalt nicht unterschätzt werde sollte. Das Quintett bolzt sich durch ein Spiel welches aus Fünf Spielzeiten besteht. Diese verbinden geschickt die Elemente von Hardcore mit sympathischer Tough Guy- Kante und Metal. Energisch und wütend klingen die Melodien des Märtyrers und lassen fragen warum sich diese Band nicht schon eher auf das zentrale Spielfeld Europas katapultieren konnte, sondern in Hinsicht auf Bekanntheit (wohlgemerkt: Bekanntheit, nicht Qualität) seine Runden auf der Aschenbahn drehte. Qualitativ sind CATARACT mit dieser EP spielend an der Tabellenspitze, haben ein schwer zu schlagendes Torverhältnis und wenig Ambitionen diese Position zu verlassen. Brutal, aus dem Bauch ins Gesicht, sehr schön. Eine runde, in sich geschlossene EP welche neben dieser Umschreibung aber keinesfalls auf Unspektakuläres schließen lassen sollte. CATARACT lassen verdammt große Hoffnungen auf das für Herbst angekündigte Album aufkommen. Fazit: die „Martyr´s Melodies“ sollten keinesfalls hinter den „Red Clouds“ verschwinden, denn solange die „Final Expression“ so gut und UNBROKEN gecovert wird ist noch alles im Ruder. Verwirrt? Gut so.
9/10
Lauri
Coreground | Website Initialzündung! Nur so kann man beschreiben was die Schweizer um Frontmann Fedi mit ihrer leider recht kurzen EP abliefern. Nach ihrem, überall schon auf regen Anklang gestoßenen Longplayer „Golem“ ist dies die konsequente Fortsetzung ihres Stils und schon ab der ersten Sekunde wird klar, dass hier CATARACT zu Werke gehen – und das nicht gerade zimperlich! Wer „Golem“ kennt, wird auf dieser Scheibe Bekanntes wiederfinden, gleichzeitig aber einige Neuerungen und Verbesserungen feststellen können. Im Gegensatz zum letzten Album driften die Songs teilweise ins „toughe“ ab, allerdings erscheinen die Songs nie dermaßen aufgeblasen wie bei anderen Bands diesen Stils. Allerdings ist das Material keineswegs neu, drei der Songs sind bereits auf einer 7“ von Life Records zu finden, allerdings lohnt sich die Anschaffung alleine aufgrund des famosen UNBROKEN Covers „Final Expression“(Damit entwickelt sich Life.Love.Regret. wohl immer weiter zur meist gecoverten Platte...). Mit bestätigtem With Full Force Auftritt und dieser Scheibe im Rücken dürfte 02 das Jahr von CATARACT werden! Sie hätten es verdient!
All Schools | Website Diese Mcd lauft schon Wochen Nonstop in meinem Cd Player, und wird dort bestimmt noch eine lange Zeit bleiben. Die 5 neue Lieder knallen ohne Ende. Diese Cd Ep ist das erste Release mit dem neuen Sänger Fedi der ehemals bei Dark Day Dungeon Frontmann war. Eine gute Fortschrit, da ich persönlich die Stimme von Fedi einfach fetter finde, er ist etwas abwechselungreicher. Die Songs sind die gleichen 4 wie auf der Martyr Melodies 7“ die letzten Sommer auf Life Recordings rauskam, plus ein Cover des Hits Final Expression von Unbroken. Die Produktion ist sowie auf Golem wieder hammerfett. Aufgenommen und gemixt wure wieder bei Alessandro Azzali in Italien und gemastert bei West West Side Music USA. Das Artwork ist vom Prinzip her das gleiche wie auf der 7, aber es wurde nochmal um einiges überarbeitet und ist nun ein 100%iger gewinner! Das ist allerdings auch garnicht verwunderlich denn Scenestar Mike Ski von Brothers Keeper hatte hier seine Finger im Spiel. 2002 muss der große Durchbruch dieser Jungs aus der Schweiz werden. Verscheidene Touren im Frühjahr und Sommer sind schon gebucht. Ein der Höhepunkte wir natürlich das With Full Force Festival sein, auf dem sie offiziell confirmed sind. Im Herbst dieses Jahres können wir ihr zweites Album erwarten. Man kann sich also schon auf eine neue Cataraction freuen. Nur als kleine Info, Cataract haben so eben brandneuen superfetten Merch an den start gebracht, check www.cataract.ch
Clama Magazine | Website Mit dieser EP, die insgesamt fünf Songs umfaßt, bieten Cataract einen Vorgeschmack auf die neue Full Length CD, die dieses Jahr noch erscheint. Dieser Vorgeschmack macht Hunger auf mehr. Mit ihrem neuen Sänger Fedi von Dark Dungeon sind sie in puncto Gesang deutlich besser und abwechslungsreicher geworden. Das Songwriting allgemein ist aber auch ausgereifter geworden, und es bietet viel mehr musikalische Raffinessen . Die insgesamt fünf Songs knallen von vorne bis hinten durch. Ein aggressiver und durchdringender Sound fesselt einen förmlich an den Lautsprecher. Mit dem Song "Someone Does", wo einige gut eingebrachte Sprechparts geboten werden, zeigt sich sehr gut,wie Fedi sich positiv bei Cataract einbringt. Nach "Golem", die schon sehr gut wurde doch noch ein Schritt nach vorne gemacht, und Cataract sind besser als je zuvor. Ihre Fanbase kann sich mit "Martyr’s Melodies" auf eine imposante und von Produktion sowie vom Songwriting einwandfreie CD freuen, die nur als absoluter Leckerbissen für Metalcore Hörer bezeichnet werden kann und durchaus empfehlenswert ist. Wenn Cataract ihren Höhenflug mit dieser EP bei ihrem kommenden Album fortsetzen, wird dies ein sehr erfolgreiches Jahr für Cataract.
Walls of Fire | Website Cataract - Martyr's Melodies (Lifeforce Records) Autorbewertung: 3 1/2 sterne von 5
Die Schweizer von Cataract feiern ihren Einstand bei Lifeforce Records mit einer EP namens „Martyr’s Melodies“. Auf dieser kann auch gleich der neue Shouter Fedi zeigen, was sein räudiges Organ hergibt. Und der schreit sich über die Viertelstunde dieser EP heftigst seine Lunge aus dem Leib. Und seine Kollegen an den Instrumenten zimmern ein ordentliches Hardcore Brett mit starker (Death/Thrash-)Metalschlagseite zurecht, das sich allerdings nicht in irgendwelche Knüppelorgien entlädt, sondern fies auf den Hörer eindrückt. Freunde von Lärmbatzen wie Hatebreed oder Turmoil sollten bei diesen Songs feuchte Hände bekommen, denn in eine ähnliche Kerbe haut der Fünfer aus der Schweiz. Insgesamt ein wirklich dickes Teil, das nur ein Manko hat – es ist viel zu kurz. Der Titelsong ist ein kurzes Intro, dann folgen drei eigene Songs und zum Abschluss folgt eine Coverversion der Unbroken Nummer „Final Expression“, die sich soundtechnisch dem Rest gut anpasst. Wen dies aber nicht stört, dass hier lediglich eine Viertelstunde gelärmt wird, sollte sich nach Cataract umsehen, vorausgesetzt man steht auf knochentrockenen Metalcore. Von den Songs her ist die EP auf jeden Fall interessant.
Autor: [Jens]
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